Anna und die Nacht


Text: Tanja Kummer
Illustrationen: Daniela Rütimann

"Die Nacht ist noch jung!", hatte Papa zu Mama gesagt, bevor sich die beiden von Anna verabschiedeten. Was das bedeutet, wird Anna erst klar, als sie die Nacht kurz darauf tatsächlich trifft. Weil Anna nicht gern früh zu Bett geht, die Babysitterin aber nur mit ihrem Handy beschäftigt ist, schleicht sie sich raus. Und da ist die Nacht und buddelt im Sandkasten! Während sie miteinander spielen, lernt Anna einiges über die Nacht. Doch bald wird es ihr langweilig, denn die Nacht ist eine furchtbar schlechte Verliererin. "Papa hat recht", denkt Anna. "Die Nacht ist wirklich jung!"
Von nun an geht Anna gerne ins Bett. Sie weiss, dass sie draussen nichts verpasst .


Erhältlich in Buchhandlungen beim Baeschlin Verlag